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Harte Arbeit, Freude am Erfolg
Sport betreiben -
das hieß bis vor kurzem noch für mich: harte Arbeit, Überwindung, Verzicht, aber
auch Spaß und Freude am Erfolg.
Heute ist der Sport
mein Hobby und ich genieße die Bewegung. Ihn ausüben zu können, empfinde ich
als etwas Wunderbares. Auch wenn ich nur noch wenig Zeit dafür aufwende, diese
Zeit genieße ich.
Während meiner aktiven
Zeit als Skirennläuferin spielte auch das Schwimmen eine große Rolle. Besonders
nach den immer wiederkehrenden Verletzungen, die ich mir zuzog. Es half mir,
meine Kondition in diesen Phasen zu halten, in denen für mich Radsport oder
sonstiges nicht möglich war. Ich war zwar nie eine besonders erfolgreich
Schwimmerin, doch habe ich diesem Wassersport einiges zu verdanken. Es war nicht
immer schön im Hallenbad stundenlang die Längen herabzuspulen. Es er fordert e
eiserne Disziplin und diese Disziplin half mir auf meinem Weg im Skibereich.
Ich glaube, ich kann stolz auf die folgenden Erfolge sein:
·
7.Platz in meiner dritten und zugleich
letzten Weltcupabfahrt
·
Europacup-Abfahts-Gesamtsiegerin
·
Juniorenweltmeisterin und –vizeweltmeisterin
·
Österreichische Meisterin
Der Sport hat mein
Leben geprägt. Er schenkte mir so viele wunderbare Erlebnisse, an die ich gerne
denke. Die negativen Ereignisse sehe ich jetzt nicht mehr so dunkel und kann teilweise
darüber lachen. Die Zeit vergeht und darum sollten wir sie nutzen, um unser
Leben aktiv zu gestalten.
Liebe
Schwimmsportfreundinnen und freunde!
So manche die
sich mit Jugendarbeit intensiv beschäftigen, machen die Erfahrung, dass
Gesellschaft und Öffentlichkeit bei der Nachwuchsförderung manchmal sehr
zurückhaltend agieren.
Zuschüsse und
Anerkennung für Jugendarbeit sind oft nicht selbstverständlich.
Sport hat nicht
nur enorme Bedeutung für die Gesundheits-vorsorge, sondern auch für die
Persönlichkeitsentwicklung. Die Förderung des Sports ist somit eine
gesellschafts-, gesundheits-, wirtschafts- und beschäftigungspolitische
Aufgabe, der oft nicht die entsprechende Bedeutung beigemessen wird.
Unterstützung
der Jugendarbeit im Sport bedeutet auch eine Investition in die Zukunft unserer
Gesellschaft.
Das Sponsoring
der Volksbank Altheim-Braunau soll somit einen nachhaltigen Beitrag zur
Weiterentwicklung des Breiten- und Spitzensports und für eine integrative
Gesellschaftsgestaltung leisten.
In diesem Sinne
wünsche ich dem Schwimmclub Volksbank Braunau weiterhin alles Gute, viele
Erfolge und auch in Zukunft jede Menge Energie für das großartige Engagement in
der sportlichen Nachwuchs-Förderung!
Dir. Wolfgang
Glas
Vorstandsvorsitzender
der Volksbank Altheim-Braunau
Herzlichen
Glückwunsch zum 30 Jahrjubiläum!
Einer der
oberösterreichischen Schwimmvereine, den man zu den Säulen des
oberösterreichischen Schwimmsports zählen kann, feiert sein 30-jähriges
Bestandsjubiläum
Der SC Volksbank
Braunau hat in diesen Jahren nicht nur hervorragende Jugendarbeit geleistet,
sondern in dieser Zeit auch gute Spitzenschwimmerinnen und Spitzenschwimmer
herausgebracht. Um nur einen zu nennen - Reinhard Maurer, der viele Jahr der
schnellste Oberösterreicher im Schwimmen war und was das erfreuliche ist, auch
heute noch mit seiner Frau seinem Verein verbunden ist.
Unter der
Trainerzeit Hans Resl zählte der SC Braunau nicht nur in Oberösterreich zu den
leistungsstärksten Schwimmvereinen. Aber auch die derzeitige Trainer- und
Funktionärsmannschaft arbeitet hervorragend und bringt immer wieder Talente
hervor, die auf sich aufmerksam machen.
Ich möchte mich
daher bei allen Frauen und Männern bedanken, die sich immer wieder bemühen,
dass der Schwimmsport auch im Innviertel einen Stützpunkt hat.
Es ist bestimmt
eine schöne Sache, wenn man sich in einer Sportart engagiert, die die
erfogreichste Sommersportart in Österreich ist, wobei diese Bezeichnung deshalb
nicht ganz stimmt, weil Schwimmen eine Ganzjahressportart ist.

Der Stadt
Braunau gratuliere ich auch, dass sie einen solch mustergültigen Verein, der
eine hervorragende Jugendarbeit betreibt, in ihren Mauern hat.
Schwimmen - eine gesunde Sache
Die Fortbewegung
im Wasser ist eigentlich nicht für den Menschen bestimmt. Werfen wir einen
Blick ins Tierreich, so können wir unschwer erkennen, dass Lebewesen, die sich
viel im nassen Element aufhalten, deutlich bessere Voraussetzungen besitzen -
angefangen von Schwimmhäuten über gefettete Federn bis hin zur Möglichkeit,
unter Wasser zu atmen. Trotzdem übt das Element Wasser einen magischen
Anziehungspunkt auf fast alle Menschen aus.
Schwimmen zu
erlernen zählt in unseren Breiten einfach zur “Grundausbildung” eines Kindes.
Es bleibt aber oft bei einer Grundausbildung, die nur das Ziel hat, sich über
Wasser halten zu können. Für alle anderen, die mehr wollen als nur oben zu
bleiben, empfiehlt es sich, die verschiedenen Schwimmstile in einem Verein zu
erlernen. Und hiermit kommen wir zu der Frage, die besonders oft von den Eltern
gestellt wird: Wie gesund bzw. Wie gefährlich ist dieser Sport für mein Kind?
Für mich als
Unfallchirurg, aber auch als ehemaliger Schwimmer im Schwimmclub Braunau, ist
Schwimmen eine der gesündesten und risikoärmsten Sportarten, die es gibt.
Das
Verletzungsrisiko ist minimal, ich habe noch kein Kind operativ versorgen
müssen, das sich beim Training oder Wettkampf verletzt hatte.
Durch die
Aufteilung in Leistungsgruppen wird von jedem Kind nur die Leistung gefordert,
die es auch erbringen kann.
Es werden alle
Muskelgruppen trainiert, einseitige Belastungen sind bei Einem ausgewogenen
Training nicht möglich.
Durch die Bewegung
im Wasser lasten bedingt durch den Auftrieb des Wassers relativ geringe Kräfte
auf dem Körper, dadurch werden die Gelenke geschont.
Aber auch
charakterliche Eigenschaften werden geschult:
Kennenlernen der eigenen Grenzen, messen mit anderen im Training und, messen
mit anderen im Training und im Wettkampf, umgehen mit Erfolg und Niederlagen,
aber auch Teamgeist, wenn die eigene
Leistung in den Erfolg einer Staffel eingebracht wird.
Ich selbst war in
den Anfangsjahren des Braunauer Schwimmclubs aktiv dabei, bin fast 10 Jahre
lang mehrmals in der Woche zum Training gegangen und kann von mir behaupten,
dass ich von dieser Zeit viel profitiert habe. Auch viele schöne Erinnerungen
sind mir geblieben.
Ich wünsche allen
Aktiven und Betreuern viel Erfolg auch für die kommenden Jahre und dass auch
sie auf schöne Erlebnisse mit dem Schwimmclub Braunau zurückblicken können.
Dr. Jürgen Barth
Oberarzt an der
Abt. Unfallchirugie
orthopädische
Chirugie und Sporttraumatologie
KH St. Josef,
Braunau
Sehr geehrte Damen
und Herren!

Die Tatsache, dass
der Schwimmclub Volksbank Braunau nunmehr sein 30-Jahr-Bestandjubiläum feiern
kann, erfüllt auch die Stadtgemeinde Braunau am Inn mit Stolz, Freude und
Anerkennung.
Sowohl die aktiven
Sportlerinnen und Sportler als auch die Funktionärinnen und Funktionäre haben
im Verlaufe dieser vielen Jahre oft und bedeutsam zum Image unserer Stadt als
erfolgreiche Sportstadt beigetragen.
Ich gratuliere
daher als Bürgermeister der Stadt Braunau am Inn sehr gerne und herzlich zum
Jubiläum und ich wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg und Freude am
Schwimmsport.
Mit freundlichen
Grüßen
Gerhard Skiba eh.
Bürgermeister der
Stadtgemeinde
Braunau am Inn


Vor 30 Jahren
wurde der Schwimmclub Volksband Braunau gegründet. Ein Verein, welcher momentan
mit nur einer Handvoll Betreuern, der Jugend Training anbietet, den Teamgeist
stärkt, zu Wettkämpfen fährt und selbst welche organisiert.
Gerade Sport
spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine bedeutende Rolle. Sport ist
wichtig für die Gemeinschaft, aber auch für jeden einzelnen. Und Schwimmen ist
gesund - Schwimmer ist lebenswichtig - Schwimmer ist Koordination von Körper
und Bewegung im Wasser - Schwimmer ist für Körper und Geist wichtig - Schwimmen
birgt mit Sicherheit die geringste Verletzungsgefahr.
Meine beiden
Töchter Betina und Eveline betrieben diesen Sport über 14 Jahre. Ich bin zur
Überzeugung gekommen, dass ihnen dieser Sport sehr zur Bildung und Prägung in
der Jugend im positiven verholfen hat.
Als Obfrau des
Schwimmclubs Volksbank Braunau möchte ich den damaligen Gründungsmitgliedern,
welche die Idee und den Willen hatten, den Verein auf die Beine zu stellen - ein herzliches Danke sagen. Danke
auch an meinen treuen Mitarbeiterstab! Und unseren Schwimmerinnen und
Schwimmern möchte ich zu ihren Erfolgen gratulieren und ihnen weiterhin viele
Siege wünschen.
Erika Rutrecht
Obfrau

Mein Heimatverein
Mein Name ist
Thomas Hebenstreit und ich habe meine aktive Laufbahn als Schwimmer beim SCVB
im Jänner 1984 begonnen. Ich fühlte mich auf Anhieb in meiner ersten
Trainingsgruppe sehr wohl und fand sofort großen Gefallen am Schwimmen. Zuerst
trainierte ich nur ein Mal die Woche, jeweils am Montag, doch im Laufe der Zeit
wurde mein Ehrgeiz durch die gemachten Fortschritte so groß, dass ich dann 2, 3
und 4mal die Woche zum Training erschien.
Im Frühling 1985
bestritt ich meine ersten Wettkämpfe in Linz, Gallneukirchen, Perg und Enns und
konnte auch gleich meine ersten Medaillen gewinnen. Im Winter und Sommer 1988
durfte ich mich über meine ersten Kinderstaatsmeistertitel freuen. Diese
Siegesserie wiederholte sich zu meiner Freude in der Schüler-, Jugend- und
Juniorenklasse. Einen meiner schönsten Erfolge feierte ich mit meinen Braunauer
Teamkollegen in der 4 x 100 m Lagenstaffel bei den Jugendstaatsmeisterschaften
in Wolfberg, wo wir den Staatsmeistertitel und zugleich Landesrekord erringen
konnten.
Nach meinem
Trainerwechsel zu Michael Finkenzeller und dessen großartigen Aufbau schaffte
ich die Aufnahme in das BORG für Leistungsportler in Linz, wo ich dann
zusätzlich noch unter der Leitung von Landestrainer Rolf Gläser über 40
Landesmeistertitel für den Schwimmclub Volksbank Braunau holen konnte.
Während meiner
5-jährigen Schwimmerkarriere in Linz konnte ich sowohl auf eine großartige
finanzielle Unterstützung bei diversen Wettkämpfen und Trainingslehrgängen im
In- und Ausland zurückgreifen, und mich auch auf einen persönlichen Rückhalt
des SCVB verlassen.
Aus diesem Grund
war der SCVB für mich wie eine große Familie und ich kehrte immer wieder gerne
zum Samstagstraining nach Braunau zurück. Eine der vielen schönen Erlebnisse,
an die ich mich sehr gerne zurückerinnere, sind die diversen abenteuerreichen
Auslandswettkämpfe, wie zum Beispiel in Berlin, Landau und
Moulhouse/Frankreich, die ich mit meinen Braunauer Schwimmkumpels besuchte.
Nach der Matura im
BORG wechselte ich aus sportlichen Gründen 1995 zum ASV Linz, wo ich mit der
Staffel insgesamt 8 Staatsmeistertitel erschwimmen konnte.
Nach meiner
Absolvierung des Grundwehrdienstes in der HSNS in Linz begann ich 1997 mit dem
Studium zum Physiotherapeuten. 1999 erschwamm ich meinen letzten
Staatsmeistertitel und beendete daraufhin meine aktive Karriere, um meine
Erfahrungen den jugendlichen Schwimmern als Trainer des ASVL weitergeben zu
können.
Heute bin ich als
selbständiger Sportphysiotherapeut im Landesleistungszentrum in Linz auf der
Gugl tätig, wo ich größtenteils mit den oberösterreichischen Leistungssportlern
aus allen Sparten zusammenarbeite.
Abschließend
möchte ich mich bei allen Beteiligten des SCVB für deren freundliche und
hilfreiche Unterstützung recht herzlich bedanken und werde immer an die schöne
und erfolgreiche Zeit bei meinem Heimatverein zurückdenken.
VORSTAND
(Alle Vorstandmitglieder und das Trainerteam arbeiten ehrenamtlich!)










Olivia STANILA
Erreichte Titel in der Saison 2002/2003:
Kurzbahn
OÖ Hallenmeisterschaften der Allgem.
Klasse
Vizelandesmeister
über 50 m Freistil
Vizelandesmeister
über 50 m Rücken
Vizelandesmeister
über 100 m Rücken
Vizelandesmeister
über 200 m Rücken
4.
Platz über 50 m Schmetterling
5.
Platz über 800 m Freistil
6.
Platz über 100 m Freistil
Zeitungsausschnitt, Braunauer Rundschau 2004
Österr.
Hallenmeisterschaften der Allgem. Klasse
3.
Platz über 50 m Rücken
6.
Platz über 50 m Freistil, 100 m Freistil
6.
Platz über 200 m Rücken
5.
Platz über 100 m Rücken
Langbahn
OÖ Meisterschaften der Allgem. Klasse:
Vizelandesmeister
über 50 m Freistil
Vizelandesmeister
über 50 m Rücken
Vizelandesmeister
über 1000 m Rücken
Vizelandesmeister
über 200 m Rücken
3.
Platz über 50 m Schmetterling u. 400 m Lagen
3.
Platz über 800 m Freistil und 1500 m Freistil
4.
Platz über 100 m Freistil
OÖ Meisterschaften der Juniorenklasse
Juniorenvizelandesmeister
über 50 m Freistil
Juniorenlandesmeister
über 50 m Rücken
Österreichische Meisterschaften der
Allg.Klasse
6.
Platz über 50 m Freistil
4.
Platz über 50 m Rücken
6.
Platz über 100 m Rücken
5.
Platz über 200 m Rücken
Österr. Meisterschaften der
Juniorenklasse:
JUNIORENSTAATSMEISTER
50 m Rücken
JUNIORENSTAATSMEISTER
100 m Rücken
3.
Platz über 200 m Rücken
4.
Platz über 50 m Freistil
SCHWIMMCLUB
VOLKSBANK BRAUNAU
Der Schwimmclub Volksbank Braunau beschäftigt sich
seit seiner Gründung im Jahr 1974 mit der Nachwuchsförderung. Im Schwimmclub
Volksbank Braunau werden derzeit ca. 70 aktive Schwimmer von erfahrenen,
ausgebildeten ÜbungsleiterInnen betreut. Der Verein erbringt einen wertvollen
Beitrag zur Jugendarbeit und Jugendförderung in Braunau.
Durch gezieltes
Training und Nachwuchsförderung brachte der Verein immer wieder SchwimmerInnen
aus den eigenen Reihen hervor, die auf oberösterreichischer und
österreichischer Ebene Topleistungen erlangten. Mit OLIVIA STANILA gelang es
dem Verein nun ein erfolgversprechendes Schwimmtalent ins OÖ. Leistungszentrum
zu bringen. Sie wurde aufgrund ihrer Leistungen im Sportborg Linz und Schwimmleistungszentrum
Gugl aufgenommen. Dort trainiert sie unter der kompetenten Leitung von
Landestrainer Helge Gödecke, ist aber weiterhin verpflichtet für den
Schwimmclub Volksbank Braunau anzutreten.
In der
Schwimmsaison 2002/2003 konnte Olivia durch das professionelle Training im
Leistungszentrum ihre Leistungen stark verbessern und viele Titel bzw.
Platzierungen bei oberösterreichischen und Österreichischen Meisterschaften
erreichen.
CLEMENS DUFT
erreichte bei oberöster-reichischen Meisterschaften Platzierungen unter den TOP
TEN. Mit der Nachwachsgruppe wurden viele nationale und internationale
Wettkämpfe besucht. Dort erreichten die jungen SchwimmerInnen viele
Stockerlplätze und Platzierungen unter
den besten 10.

Ursprünglich
machte ich vor über 20 Jahren den Schwimmkurs, damit ich das Schwimmen nicht
verlerne, und damit ich nicht so ein schmales Gestell bleibe, blieb ich beim
Schwimmclub. – Rudi
Unser
Leitspruch: SCHWIMMEN IST GESUNDHEIT,

SCHWIMMEN NICHT NUR SPORT; OFT LEBENSRETTEND, SCHWIMMEN IN BRAUNAU, IST
SPORT OHNE POLITIK!
Meine Erinnerungen an 10 Jahre Schwimmsport
Wenn ich mich
zurück erinnere, denke ich einerseits an eiserne Disziplin , hartes Training,
Muskelkater, unzählige Schmerzen und viele Tränen; anderseits an meine Erfolge,
meine Freunde, die ich durch das Schwimmen kennen gelernt habe und das wohl
Wertvollste, das ich als Leistungssportlerin gelernt habe:
Durchhaltevermögen,
Ziele setzen und diese mit Freuden erreichen!
In meiner
10-jährigen Laufbahn als Schwimmerin des SCVB habe ich viele Erfolge zu
verzeichnen, ein paar möchte ich aufzählen: 48 Landesmeistertitel, 4
Staatsmeistertitel, Juniorenvizestaatsmeisterin, 9mal OÖ-Rekord,
österreichischer Rekord in der OÖ Landesstaffel, 5mal der 1. Platz beim Turnier
der Nationen in Berlin, 5. Platz bei der Jugendvergleichs EM in Bonn, und mein
persönlich bester Erfolg: das inoffizielle Limit über 200 m Delphin für die
Olympiade in Barcelona, das auch zugleich das Ende meiner Karriere war. Ich
wollte dort aufhören, wo mir keiner mehr was nehmen konnte. Am Gipfel meiner
Laufbahn - an meinem persönlichen Ziel. Und dass ich es bis dorthin geschafft
habe, verdanke ich meinen Eltern Erwin und Erika, meinen Geschwistern Betina
und Thomas und meinen Trainern - Andrea und Reinhard Maurer, sowie Rolf Gläser.
Danke Euch allen für die schöne Zeit und die schönen Erfolge! - Eveline
Rutrecht

Aus alten Zeiten: Früher... als in der ersten
Gruppe noch Bubestinger, Dorigatti, Seidl, Leiner, Barth, Georg, Haider, Maurer
und andere schwammen, gab Hans Resl noch jungen Damen neben seiner
Trainertätigkeit Schwimmunterricht. Heute hat er graue Haare und einen
Vollbart. Damals hatte auch Johann Bubestinger, damals noch “Bubi” genannt,
keinen Bart, geschweige denn einen Flaum. Jürgen Barth sprach noch in zarter
Knabenstimme, Dagmar Georg hieß noch das “Georg-Hendl”, Reinhard Gnaiger
nannten sie “Weißwurst”. Dorigatti, damals “Gatti” und Bubi stritten sich
kindisch um die führende Stellung beim Trockentraining. Norbert Haider, “Kuno”,
fadisierte die erste Gruppe mit Antiwitzen, und Reinhard Maurer durfte man noch
ungestraft “Bimbo” nennen. Robert Bautzmann stand noch vor seiner steilen
Karriere im Schwimmclub.
Damals war auch
ich in der ersten Gruppe. Wir redeten viel Blödsinn, schwammen zum Zeitvertreib
auch. Nachdem wir zu Beginn des Trainings das Trainingsprogramm auswendig
gelernt hatten, wussten wir schon, wann man einen Krampf oder Schwächeanfall
oder Seitenstechen bekommen musste. Zum Beispiel stand im Programm 10 x 100 m
Delphin, so wusste Kuno schon, dass er bei den zweiten hundert Metern einen
fürchterlichen Krampf im Unterschenkel bekommen musste, der lange anhalten musste.
Dies trat auch häufig ein. Mädchen bekamen an solchen Stellen des Programms aus
heiterem Himmel “Bauchweh”, manchen wurde schlecht. Man verteilt diese
“Unannehmlichkeiten” auf das ganze Training und schaffte es so, innerhalb von
zwei Stunden 5500 m Trainingsprogramm zu überstehen.
Lästig war, dass
Herr Resl, sofern er nicht irgendwelchen Damen Schwimmunterricht erteilte,
immer darauf achtete, dass man eine ordentliche Rollwende machte. Dorigatti
beherrschte die Rollwende am besten, aber bei der Rückenwende haute er sich
wohl öfter den Kopf an, wie uns das allen passierte. Dorigatti ist im Übrigen
der Exekutive beigetreten. Trotz der vielen misslungenen Rückwenden schafften
viele von uns die Matura.
Die Zeiten ändern
sich überhaupt; wir wurden älter, es kam zu reizenden menschlichen Bindungen
zwischen Schwimmen und Schwimmerinnen, die zum Teil auch heute nicht bestehen.
Geändert hat sich
seither einiges am Trainingsablauf. Da Herr Resl nur noch selten nebenbei
Schwimmunterricht gibt, achtet er nun mehr auf die diversen Krämpfe und
Bauchschmerzen, von denen Schwimmer plötzlich überfallen werden, In seiner
Raffiniertheit verheimlicht er den Schwimmern auch das Trainingsprogramm, so dass
die Vorauskalkulation eines Krampfes unmöglich geworden ist. Trotzdem ist das
Training nicht so ernst wie bei einem absoluten Spitzenschwimmverein.
Körperliche
Leistungsfähigkeit, von der man jahrelang profitieren kann, ist ein Ergebnis
des Trainings. Das zweite und wichtigste Resultat einer aktiven Mitgliedschaft
beim Schwimmclub sind Freundschaften, die wahrscheinlich fürs Leben bestehen
werden. - Christian Plank
1984 beim 10 Jahres Jubiläum